Zitat von: ullix am 30. März 2025, 13:32...Das hängt von der Präparateumhüllung und/oder Präparatehalterung ab. Wie sieht dieses bei dir aus?
Ich hätte aber erwartet, dass der Backscatter Peak stärker "verschmiert" is.
...
ZitatBei dem Objekt Stolzenberg handelt es sich um einen Tagebau vergleichsweise geringer
Größe aus der Zeit vor 1960. Die Halden wurden damals, in der Frühzeit der Wismut-Tätigkeit,
planlos direkt neben dem Tagebau (hier westlich davon) angelegt. Der Boden,
es handelte sich um Ackerland, wurde einfach von den Abraummassen überschüttet.
Restloch und Halden blieben nach Beendigung der Gewinnungsarbeiten mehr als 10
Jahre lang so liegen, wie sie verlassen wurden. Erst 1972 wurde ein erstes
Bodengeologisches Gutachten zur Wiederurbarmachung angefordert.
Während dieser Zeit lief die Planung und Projektierung des Schachtes Beerwalde, in nur
etwa 1 km Entfernung von dem Objekt Stolzenberg. Dort war ab 1974 mit dem Anfallen
großer Massen (der Schacht-Teufmassen) zu rechnen. Die Agitation des Gutachters,
diese Teufmassen nicht in Beerwalde aufzuhalden, sondern sie in das Restloch
Stolzenberg zu verbringen, hatte schließlich Erfolg: Das Restloch wurde mit diesen
Massen flurgleich aufgefüllt.
Gleichzeitig konnte durchgesetzt werden, dass von der Aufstandsfläche der späteren
Halde Heerwalde der "Kulturboden" in seiner ganzen Mächtigkeit (i. allg. > 2 m)
abgetragen wurde. Aus seiner Masse wurde als erstes Objekt die Wiederurbarmachung
1978/79 in Stolzenberg bestritten: Der Lösslehm, als agronomisch wertvollerer oberer
Teil für den aufgefüllten Tagebau, das Schiefer-Verwitterungssubstrat für das vorher
durch Raupen-Schiebearbeit profilierte Haldenareal.
Das ,,Bodengeologische Abnahmegutachten" vom 22.05.1979 konnte ordnungsgemäße
Durchführung gemäß dem "Vorfeldgutachten" feststellen.
Die deutsche Projektleitung der Wismut und der Gutachter konnten damals mit Recht
darauf stolz sein, dieses Vorhaben gegenüber der sowjetischen Leitung durchgebracht zu
haben. Diese hatte die höheren Kosten als Argument gegen den Transport der Massen
nach Stolzenberg ins Feld geführt.
Heute ist die mit 1 m Lösslehm überzogene etwa 8 ha große Fläche des aufgefüllten
ehemaligen Tagebaues voll in die ackerbauliche Bodennutzung integriert; die
ursprüngliche Bergbaunutzung ist nicht mehr erkennbar.
In dem 1 m mächtig aufgebrachten Schieferwitterungssubstrat (± toniger Lehm mit
wechselndem Skelettanteil, i. D. um 50 Vol.-%) ist die Aufforstung (vorwiegend mit
Lärchen) als gut gelungen zu bewerten.
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