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#41
Sachsen / Aw: Triebtal und Eisenberg bei...
Letzter Beitrag von JoergK - 03. Oktober 2026, 12:43
Die Wanderwege im Triebtal wurden vermutlich nach dem Hochwasser 1955/56 mit Wismutabraum aus dem Revier Zobes teilweise saniert.

Bei Baubeginn der Staumauer 1962? mussten mittelalterliche Stollengänge im Eisenberg verfüllt/verplombt werden.Eventuell wurden dabei alte Tagesbrüche und Bewetterungsschächte auch mit Wismutschotter verfüllt.
Das würde die Hotspots auf dem Berg erklären.

(Selbst der Bau der Staumauer diente auch zur Pegelregulierung der weissen Elster für die Erzwäsche im entfernten Ronneburg/Seelingstätt)
#42
Sonstige Strahlungsmessgeräte / Aw: Aranet Radon Plus
Letzter Beitrag von DL3HRT - 03. Oktober 2026, 09:47
Danke für den Tipp. Habe meine beiden Geräte gerade auf den neuen Stand gebracht.
#43
Zitat von: ABel am 02. Oktober 2026, 19:42Hallo Bernd,

die Frequenzen sind mit dem gesamten System simuliert bzw. gemessen.

Gruß Andreas
Dann hast Du vielleicht irgendwelche Parameter nicht eingegeben oder es sind Toleranzen oder Meßfehler????
Übrigens ist der große Plan nicht lesbar :(

Was hast Du für den 100nF genommen? Die Keramik-Vielschicht sind dafür nicht geeignet. Da gehört ein Folien-C rein.

Viele Grüße
Bernd
#44
Chinesische Strahlungsmessgeräte (CN) / Aw: AEG test RADAR-9989.
Letzter Beitrag von DG0MG - 03. Oktober 2026, 08:14
Richtig, das passt zusammen.
Der nach oben erweiterte Mesbereich wird auch der Grund sein, warum es überhaupt zwei sehr ähnliche, aber doch verschiedene Zählrohre gibt. Dann kann man wählen: Entweder maximalste Empfindlichkeit oder höhere obere Messgrenze.
#45
Allgemeine Diskussionen / Aw: Das ODL-Messnetz des BfS
Letzter Beitrag von 70 2912 - 02. Oktober 2026, 23:22
Die Sonde Berlin-Karlshorst zeigte bis vor 3 Tagen noch Messwerte an, nun befindet sie sich im Testbetrieb.

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Der Punkt auf der Karte war zwischen der Wiesengrundstraße und dem Agavensteig in der KGA Rheinstein dargestellt.
Vermutlich befindet sich die Sonde passenderweise auf dem nördlich davon gelegenen Gelände des Bundesamt für Strahlenschutz an der Köpenicker Allee. Dieses ist jedoch von einer 5 m hohen Mauer umgeben, so habe ich dann mein Vorhaben, die Sonde aufzuklären, verworfen.

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VG
Thomas
#46
Chinesische Strahlungsmessgeräte (CN) / Aw: AEG test RADAR-9989.
Letzter Beitrag von NoLi - 02. Oktober 2026, 23:21
Zitat von: DG0MG am 02. Oktober 2026, 21:13...
Der GQ GMC-600+ geht nur bis 4.25 mSv/h, also etwas weniger als die Hälfte. Dafür ist er ein wenig empfindlicher.
Was ja mit der doppelten Totzeit des LND-7317 im GMC-600+ korrelieren würde.

Norbert
#47
Sachsen / Aw: Triebtal und Eisenberg bei...
Letzter Beitrag von qasweder - 02. Oktober 2026, 23:18
Hallo @DG0MG,

so ein "besorgter Bürger" Experiment habe ich mit dem sächsischen Umweltministerium, Dezernat Strahlenschutz auch schon gemacht. Thema war mein Fund auf dem Weg zur Lochmühle. Du warst ja kurz danach auch da. Email mit detaillierter Beschreibung incl. Spektrum usw... Ein Telefonat nach einigen Tagen Funkstille hat folgendes ergeben: "Für natürliche Strahlung gibt es keine Grenzwerte. Aber ein Kollege muss demnächst in die Gegend und schaut sich das mal an."

Meine Entgegnung, das solche Quellen natürlich seien, solange sie 100te Meter unter der Erde liegen, was sie aber aus Gründen nicht mehr tun, blieb unbeantwortet. Die Dame war sehr nett, aber auch professionell unverbindlich.

Ich frage mich nun, warum die Wismut so viele Halden saniert hat, wenn das alles nur natürliche Strahlung ist, für die es keine Grenzwerte gibt.

~4 Wochen nach meiner Email war der Spot noch da, ohne irgendwelche Spuren. Feedback gabs keines mehr. Auch die Abschlußfrage meiner Mail, ab wann ein Fund meldenswert ist, blieb unbeantwortet. Ich muss nochmal schauen, ob inzwischen was passiert ist, wenn ich wieder mal da vorbeifahre, ist ja nur ne Viertelstunde. Aber ich ahne schon...

Also interessiert es in Dresden vermutlich keinen.

Da werden der lose Stein auf dem Eisenberg oder meine neuen Funde in Cunersdorf (max. 156µS/h) auch nicht interessant sein (Radiaverse.com).  :unknw:

Als ich mit dem Thema Uran vor nem halben Jahr angefangen habe, dachte ich noch, damit die Allgemeinheit irgendwie auf Gefahren hinweisen zu können, quasi "Citizen Since", aber wenn eine Landesbehörde schon die Schultern hebt...

Vielleicht ist es ja wirklich nicht relevant. Solange die Leute dort vorbeigehen, stimmt das ja auch. Aber wenn ein Kind so einen Stein wegen seines schwarzen Glanzes oder gelben Pelzes (Streuberg) einsteckt und in seine Schatzkiste unters Bett legt... Das ist schon passiert, aber jetzt wirds zu offtopic.

#48
Sonstige Strahlungsmessgeräte / Aw: Aranet Radon Plus
Letzter Beitrag von DG0MG - 02. Oktober 2026, 21:52
Nach längerer Zeit (>1 Jahr) habe ich meinen aranet Radon plus jetzt wieder - der war verborgt. Die App begrüßt mich mit der Info, dass es eine neuere Firmware gäbe:

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Das Firmwareupdate ist wirklich überhaupt kein Problem - einfach auf "Upgrade starten" tippen und der Rest passiert allein. Da hat sich jemand ziemlich viel Mühe mit der Implementation gegeben.



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#49
Chinesische Strahlungsmessgeräte (CN) / Aw: AEG test RADAR-9989.
Letzter Beitrag von DG0MG - 02. Oktober 2026, 21:13
Ja, ich denke, das ist so. Wahrscheinlich hat das LND-7311 eine höhere maximale Zählrate und deshalb muss die Spannung höher sein, damit die Totzeit kürzer wird. Leider ist die max. Zählrate nicht den techn. Daten angegeben.

Gibts denn irgendwo eine OBERE Messgrenze für den RADAR-9989? Die müsste ja dann höher, als beim GMC sein.

Ja, bei Amazon steht 10 mSv/h für den RADAR-9989. Da die Empfindlichkeit für Gamma (Cs-137) bei 5.5 cps/µSv/h liegt, müssten bei 10 mSv/h 55000 Impulse pro Sekunde kommen. Mehr als 50 kHz ist schon ganz schön viel.

Der GQ GMC-600+ geht nur bis 4.25 mSv/h, also etwas weniger als die Hälfte. Dafür ist er ein wenig empfindlicher.
#50
Chinesische Strahlungsmessgeräte (CN) / Aw: AEG test RADAR-9989.
Letzter Beitrag von NoLi - 02. Oktober 2026, 20:54
Die Totzeit ist beim LND-7317 doppelt so hoch wie beim LND-7311. Ob dies mit der Betriebsspannung zusammen hängt :unknw:
Bei normalem Strahlungsuntergrund macht sich die höhere Totzeit sicherlich nicht bemerkbar, allerdings bei höheren Zählraten.

Norbert