Zitat von: DG0MG am 19. Oktober 2026, 15:58Das ist ja letzendlich auch ein Ergebnis und wenn mans richtig betrachtet, sogar ein gutes.Absolut! Aber ein kleiner Jagderfolg hätte mich etwas zufriedener gemacht.
Zitat von: miles_teg am 19. Oktober 2026, 15:47von außen scheint es nichts zu messen zu geben.
Zitat von: NoLi am 19. Oktober 2026, 14:25Zitat von: megapull am 19. Oktober 2026, 12:57Doch selbst dann ist der Umgang mit und der Verkauf von Flugzeuginstrumenten und ähnlicher Ausrüstung so weit verbreitet, ebenso wie die Missachtung grundlegender Hygieneregeln wie Händewaschen vor dem Essen, dass es mich sprachlos macht.Nicht nur bei Flugzeuginstrumenten, sondern auch bei älteren Uhrengeschäften mit Reparaturwerkstatt.
In beiden Bereichen ist mehr Aufklärung nötig.
Das obige Beispiel ist bei Weitem nicht das Schlimmste, was ich gesehen habe, und das will schon was heißen.
Vor vielen Jahren haben wir mal Wischtests aus einer Uhrenreparaturwerkstatt ausgewertet...neben Radium fand sich auch Pm-147 und vor allem Tritiumkontamination in nicht unerheblichen Umfang auf den Arbeitstischen.
Norbert
Zitat von: megapull am 19. Oktober 2026, 12:57Doch selbst dann ist der Umgang mit und der Verkauf von Flugzeuginstrumenten und ähnlicher Ausrüstung so weit verbreitet, ebenso wie die Missachtung grundlegender Hygieneregeln wie Händewaschen vor dem Essen, dass es mich sprachlos macht.Nicht nur bei Flugzeuginstrumenten, sondern auch bei älteren Uhrengeschäften mit Reparaturwerkstatt.
In beiden Bereichen ist mehr Aufklärung nötig.
Das obige Beispiel ist bei Weitem nicht das Schlimmste, was ich gesehen habe, und das will schon was heißen.
Zitat von: Lennart am 19. Oktober 2026, 12:37...Weil Kupfer eine hohe Dichte von 8,92 g/cm³ besitzt, höher wie Stahl, und dadurch schon 1 mm ausreicht, die Betas komplett zu absorbieren. Für Kunststoff sind dazu ca. 8 mm Dicke erforderlich, und ich glaube nicht, dass das Gehäuse des RC mit der Silikonhülle und der Detektorkapsel in Summe dies aufweist
Es ist unmöglich, ein so dickes Kupferblech unter die Silikonhülle zu bekommen. Ich weiß auch nicht, warum es 1 mm Cu sein sollte? Das schirmt die hochenergetische Betastrahlung von z.B. Y90 bereits im Alleingang ab. So dünn ist das Gehäuse und die Detektorkapsel auch wieder nicht.
...
; wenn man aber die Gamma-Dosisleistung seines Fundstückes trotzdem vor Ort ermitteln möchte, reicht auch ein kleines Kupferblech zwischen RC und Messobjekt.
Zitat von: NoLi am 19. Oktober 2026, 12:34@megapull: Falls Du noch Kontakt zu dem Mann hast, empfehle ihm dringendst, sich mit einer nuklearmedizinischen Abteilung und/oder einer Aufsichtsbehörde in Verbindung zu setzen, um durch Body-Counter Messungen und Ausscheidungsanalysen eine vermutlich erfolgte Inkorporationbestimmung durchzuführen und die dadurch bedingte Dosis bestimmen zu lassen!! Leider war ja ein Kontaminationsnachweis der Hände/Finger mit dem LB-1210B immer noch positiv! Und er wird sich zwischendurch bestimmt mehrmal die Hände gewaschen und damit (teilweise) dekontaminiert haben!
Radium ist, da chemisch dem Kalzium sehr ähnlich, ein sogenannter Knochensucher, wird in die Knochenoberfläche eingebaut und bleibt lebenslang drin...dabei erfolgt eine hohe Dosisbelastung der Knochenoberfläche und Knochenhaut, was mit der Zeit zu Knochenkrebs führen kann. Wenn man aber kurze Zeit nach der Inkorporation Komplexbildner, beispielsweise Chelat-Bildner, verabreicht, kann noch ein Teil des Radiums durch den Stoffwechsel ausgeschieden werden, bevor es endgültig im Knochenmaterial eingebaut wird.
Gleiches gilt übrigens auch für den Verkäufer und alle anderen Personen, die ungeschützten Kontakt mit diesen Flugzeuginstrumenten hatten!
Norbert
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