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#41
Grundlagenwissen / Reichweite verschiedener Bluet...
Letzter Beitrag von Radiohörer - 25. September 2026, 21:29
...beim Talk mit Flipflop kam die Frage auf, wie weit man mit einem Radiacode, Raysid oder ?? unter Wasser Messwerte übetragen kann.
Eigene Versuche, erstmals an einer Quelle mit Granittrog bei Altenhammer
https://mapy.com/en/letecka?l=0&source=osm&id=1023697989&x=12.3221728&y=49.7310313&z=19 ,
mit RC und Raysid in je einem PET-ling musste ich feststellen, dass der RC senkrecht untergetaucht die Verbindung ~10cm tiefer als der Raysid halten kann.
Mit drei 500 mm langen PE-Rohren mit 50, 75 und 100 mm Durchmesser hab ich das heute mal ausprobiert. Bei 100mm wäre sicher noch mehr als 50 cm möglich gewesen, nur ist dann der Auftrieb so groß, dass das Rohr schwierig mit einer Hand ruhig zu halten und parallel zu fotografieren ist :-\
#42
Man verbindet den RadiaCode nie direkt mit dem Handy, sondern ausschließlich über die App. In der App oben links auf die drei horizontalen Balken klicken, dann auf "Devices". Gerät auswählen und OK klicken.
#43
...habe bei meinen "Tauchübungen" eben das Problem, dass das Samsung SM-T395 beim Bluetooth verbinden mit dem RC103 einen mehrstelligen Code verlangt: 0000, 1234 bis 000000 und 654321 ist es nicht :(
Hat jemand ne Idee?
#44
Ihr habt recht, ich hab die Umstellmöglichkeit in der App auch nicht gefunden, das könnte man noch ergänzen. @Radiacode-101 ? Es wäre auch von der Logik her schlüssiger, denn die Variante, ob cpm oder cps kann man ja auch in der App auswählen.
#45
Radon / Aw: Radonbestimmung in Quellwa...
Letzter Beitrag von Flipflop - 25. September 2026, 13:13
Ich habe etwas von über 100KBq/Lt für das Bad Oberschlema in Erinnerung. Quellenangabe,  :unknw:

Das einzige dazu was ich gefunden habe:

Wismut Objekt 09 - Wikipedia
Das entsprach etwa 66 Prozent des Wertes, der an der berühmten Hindenburgquelle in Oberschlema mit 182.250 Becquerel gemessen wurde. Um die der Grube zusitzenden Wässer zu heben, war ein aufwendiges System aus Rohren, Pumpenanlagen und...
#46
Radon / Aw: Radonbestimmung in Quellwa...
Letzter Beitrag von Radiohörer - 25. September 2026, 13:10
Zitat von: DG0MG am 25. September 2026, 12:00Als maximalen Radongehalt bei ihrer Messfahrt im Fichtelgebirge ermittelten sie "Grubenwasser aus der Sole eines Uranprospektionsstollens, unmittelbar unter Tapeten von Uranglimmern und unter einem Pechblendegang": 431 - 483 nCi/l, (~16-17.8 kBq/l)
Wo kann das gewesen sein? Weißenstadt, Rudolfstein, Mähring? Den Wasserausfluss wirds ja bestimmt noch geben.
...Pechblendegang gabs meines Wissens nur in der Grube Christa: https://www.mineralienatlas.de/wiki/LokationGeo?l=15787

Frei auslaufendes Grubenwasser habe ich bisher nur an der ehemaligen Grube Werra https://www.mineralienatlas.de/wiki/LokationGeo?l=5065 östlich des Rudolfstein gefunden: bei der "Freigabe" als Besucherbergwerk wurde alles Aktive entsorgt. Speziell die Fässer mit den "Überresten" der U-Medaillen.
Den linken Teil mit dem Förderschacht kann man begehen, den rechten, aktiveren nicht.
Angeblich konnte bei einer der ersten Befahrungen nach der "Wiedereröffnung" das Torbernit aus Deckenspalten gekratzt werden.
Das auslaufende Wasser, dass innen in einer offenen Rösche (Rn-Verlußte) geführt wird, sollte eigentlich noch das selbe sein 8)
#47
Radon / Aw: Radonbestimmung in Quellwa...
Letzter Beitrag von DG0MG - 25. September 2026, 12:00
Zitat von: NoLi am 18. Dezember 2020, 13:00Für einfache Radon-Analysen "vor Ort" (Auswertung mit einem Pancake-GM-Zählrohr und Glasfaserfilter):
https://www.nagra.ch/display.cfm/id/102354/disp_type/display/filename/Philion-Experiment-Set.pdf ("Versuch 6")
https://www.uni-regensburg.de/physik/didaktik-physik/medien/VeranstMat/ESemIIGy/radioaktive_strahlung_-experimente.pdf (Kapitel 3.4)
http://www.grzesina.de/radioakt/wasser.htm (mit quantitativer Auswertungsbeschreibung!)
https://www.lehrer.uni-karlsruhe.de/~za976/strlschtz/Experimente/schulundpraktikumsversuche.PDF (mit Kalibrierfaktoren zum Pancake-Zählrohr)

Drei der 4 Links gehen nicht mehr. Hat die genannten PDFs jemand gespeichert, so dass man sie dem ersten Beitrag hinzufügen könnte?



Eine interessante Publikation bzgl. Quellwässern ist auch diese:

Bruno Sansoni ; Winfried Matthes ; Josef Schnitzler:
Gebiete mit erhöhter natürlicher Radioaktivität, IV
Radon-222-, Radium-226- und Urankonzentration in Oberflächen-, Grund- und Trinkwasser im Fichtelgebirge.

Ergebnisse der Meßfahrt Mai/Juni 1984
KFA Jülich Bericht 2063, 1986.


https://juser.fz-juelich.de/record/826691/files/J%C3%BCl_Spez_0334_Sansoni.pdf

Manche Sachen sind etwas komisch, z.B. wird 1985 immer noch von "Bad Oberschlema" und seinen stärksten Quellen geschrieben, das zu diesem Zeitpunkt schon fast 40 Jahre nicht mehr existierte, weil es dem extensiven Uranbergbau weichen musste. Man hat also wohl für das Gebiet der DDR irgendwelche Veröffentlichungen von vor dem Krieg hergenommen. u.a. wird eine mittlere Quellaktivität von 160 nCi/l (=5920 Bq/l) genannt, aber auch ein Maximum von 6660 nCi/l (=246 kBq/l), das erscheint mir etwas sehr viel.

Für Bad Brambach wird eine maximale Quellaktivität von 818 nCi/l (~30 kBq/l) angegeben, das ist zumindest in der Größenordnung richtig.

Ein Begriff, der mir so noch nicht untergekommen ist, ist "carborne", also eine Dosisleistungsmessung aus dem Auto während der Fahrt. Scheint aber (wie "airborne") ein gängiger Begriff zu sein. Ist also eine Bildungslücke von mir.
Dazu wird kommentiert: "Im allgemeinen sind die Messungen im Kraftwagen auf asphaltierten oder betonierten Autostraßen recht unergiebig."
Joa, sie waren halt damals nicht in der DDR unterwegs ;) - sind nur von Jülich ins Fichtelgebirge gefahren. Und waren deshalb über hohe Messwerte auf dem Markt von Marktredwitz erschrocken, der mit Mansfelder Kupferschlackesteinen gepflastert war.

Sie dürfen in diesem Board keine Dateianhänge sehen.

Als maximalen Radongehalt bei ihrer Messfahrt im Fichtelgebirge ermittelten sie "Grubenwasser aus der Sole eines Uranprospektionsstollens, unmittelbar unter Tapeten von Uranglimmern und unter einem
Pechblendegang
": 431 - 483 nCi/l, (~16-17.8 kBq/l)

Wo kann das gewesen sein? Weißenstadt, Rudolfstein, Mähring? Den Wasserausfluss wirds ja bestimmt noch geben.
#48
Allgemeine Diskussionen / Aw: Das ODL-Messnetz des BfS
Letzter Beitrag von Peter-1 - 25. September 2026, 12:00
Bei der Feuerwehr war ich, aber nicht nach der Wiese geschaut. Gute Idee.

Peter
#49
Tschechien (CZ) / Aw: Exkursion nach Jachymov
Letzter Beitrag von megapull - 24. September 2026, 21:39
Das neue Video von der Reise aus meinem letzten Kommentar ist fertig, ich hoffe, es gefällt euch:

#50
Allgemeine Diskussionen / Aw: Das ODL-Messnetz des BfS
Letzter Beitrag von DL8BCN - 24. September 2026, 21:31
In Bad Bederkesa war ich noch gar nicht zum Auffinden der ODL Sonde.