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#41
Wenn morgen das wetter passt könnt ich mal hin radeln, heute ists sich leider zeitlich nicht ausgegangen.
#42
Gibt es denn keinen neugierigen Münchner der etwas Erde aus dem Englischen Garten braucht :unknw: Radio-Caching  ;D
#43
Termine und Veranstaltungen / Aw: 27.06.2026 Tag der offenen...
Letzter Beitrag von Radiohörer - 01. Mai 2026, 21:49
...wenn man die Startseite klickt, sieht mans sofort. Wenn man von hinten nach vorne klickt und nicht bis unten ließt, sich auch noch auf gehörtes verläßt, eben nicht. EGAL!
@Steffen: solche Fehler darfst Du gerne ausbessern. Ich bin ja nicht unfehlbar...
#44
Termine und Veranstaltungen / Aw: 27.06.2026 Tag der offenen...
Letzter Beitrag von Kermit - 01. Mai 2026, 21:36
Zitat von: DG0MG am 01. Mai 2026, 10:41Ich lese da den 26.6., also den Freitag raus?

Ja, steht hier auch so:

https://www.wissenschaftsnacht-dresden.de/

26.Juni 2026 17:00 bis 24:00 Uhr

da läuft auch der Counter schon, wie zu Silvester  ;D

#45
Das könnte man, falls vorhanden, mit einem Am-241 (59,5 keV) Ionisationsrauchmelder testen.
(Aber nur an einem I-Melder, der betriebsbereit an der Decke hängt... :whistle3:)

Norbert
#46
Ideenbox / Aw: Definition eines PMT-Pulse...
Letzter Beitrag von ABel - 01. Mai 2026, 19:41
Hallo,

ich bin weiterhin damit beschäftigt, Messergebnisse und LTspice-Simulationen zur Deckung zu bringen.

Versuch 1:

PMT und Divider, aber keine Last am Signalausgang. Das HV-Netzteil wird mit Akkus betrieben, hat also keine Erde, die mit dem Oszilloskop eine Erdschleife bilden könnte. Da ich keinen Differentialtastkopf zur Verfügung habe, habe ich einen 100x-Tastkopf (100MHz, max. 2 kV, CH1), an beiden Enden des Lastwiderstandes angeschlossen. Ich habe mehrere Pulse  aufgezeichnet und als csv-Datei exportiert.

Diese csv-Dateien habe ich in LTspice importiert. Dann habe ich versucht mit den Parametern der Stromquelle so lange zu spielen, bis die simulierten Kurven sich den gemessenen angenähert hatten. Damit dies überhaupt möglich war, musste ich den Wert von C0 von 10 auf 0,22 bzw. 0,27 pF reduzieren. Ein Papier des PMT-Herstellers rät für Simulationen zu einem C0-Wert < 10 pF.

Versuch 2:

PMT, Divider, BNC-Kabel 0,5m und PMT-Adapter. Einen 10x-Tastköpfe (150 MHz, max. 300 V) am Divider-Ausgang und ein BNC-Kabel zwischen PMT-Adapter-Ausgang und Oszilloskop. Ein Datensatz mit einem ,,normalen" Puls, ein Datensatz mit einem Puls der so hoch war, dass er die OpAmps über ihre Rail-to-Rail-Charakteristik hinaus beansprucht hat.

In der Simulation habe ich das Divider-Ausgangssignal als Eingang für den PMT-Adapter verwendet. Der simulierte PMT-Adapter-Ausgangspuls entspricht recht gut dem aufgezeichneten.

Versuch 3:

Nun wollte ich die ersten beiden Versuchsergebnisse zusammenführen. Das hat leider nicht geklappt. Die ermittelten Parameter für die EXP-Funktion der Stromquelle führen im Gesamtschema zu einem simulierten Output, der ersichtlich nicht zu den aufgezeichneten Kurven passt. Ich bekomme den PMT-Adapter-Output nur in die Nähe der gemessenen Kurve, wenn ich die Amplitude kräftig erhöhe, FallTau reduziere und (FallDelay-RiseDelay) erhöhe.

Mein Eindruck: Der Strompuls der Anode ist sehr abhängig von der Last! Und zwar nicht nur in der Höhe der Amplitude, sondern auch in der Charakteristik von Rise und Fall.

Gruß Andreas
#47
Zitat von: NoLi am 01. Mai 2026, 15:30Da der RC-ZERO nicht spekrometriefähig ist, werden diese niedrigeren Photonenenergien hier vermutlich nicht separat kompensiert und führen dadurch zu einer überhöhten Anzeige der Gesamtspektrum-Dosisleistungsanzeige (der gleiche Effekt wie bei unkompensierten "nackten" Geiger-Müller-Zählrohren).

Auf der Website von RadiaCode steht "Im Bereich von 30 bis 100 keV können die Messwerte aufgrund der Eigenschaften des Energieansprechens von den tatsächlichen Werten abweichen."

Jetzt wäre es doch interessant, wie groß diese Abweichung beim RC-Zero ist.
#48
Ein ganz einfacher Versuch zeigt die unterschiedliche Umrechnung des RC101 von CPS zu µSv/h.
Nach Datenblatt wird bei Cs137 ein Faktor von 30 CPS / µSv/h angegeben. Eigene Messungen haben 33 CPS / µSv/h gezeigt.
Jetzt mit einem Am241 Strahler den Versuch wiederholen.
Bei mir 177 CPS => 0,423 µSv/h +/- 1,9% , ergibt 418 CPS / µSv/h.

Noch Fragen  :)
Peter
#49
Ich kann mir vorstellen, dass die Dosisleistungs-Anzeigendifferenz zwischen RC-1XX und RC-ZERO in der Spektrometriefähigkeit zu finden ist.
Leider ist noch nicht bekannt, wie Radiacode die Energiekompensation der spektrometriefähigen Geräten realisiert hat...möglicherweise ist die Überempfindlichkeit bei niedrigen Photonenenergien mit einem separaten Kalibrierfaktor versehen und dadurch kompensiert.
Da der RC-ZERO nicht spektrometriefähig ist, werden diese niedrigeren Photonenenergien hier vermutlich nicht separat kompensiert und führen dadurch zu einer überhöhten Anzeige der Gesamtspektrum-Dosisleistungsanzeige (der gleiche Effekt wie bei unkompensierten "nackten" Geiger-Müller-Zählrohren).

Norbert
#50
Zitat von: hg1978 am 01. Mai 2026, 10:49|Gerät  |Wert      |Einordnung                                                    |
|-------|----------|---------------------------------------------------------------|
|RC-102 |0,08 µSv/h|✅ Völlig normal – unteres Ende des Frankfurter Referenzbereichs|
|RC-Zero|0,17 µSv/h|⚠️ Leicht erhöht gegenüber ODL-Referenz – aber erklärbar (s.o.) |

Was meint ihr dazu?

Solche Messwerte kann ich insofern bestätigen, als dass mein neuer RC Zero im ODL-Bereich durchweg rund 100% über dem RC 103G liegt, im EInzelfall sogar über +200%, alle Werte in Mikrosievert/h:

RC Zero        RC 103G        GMC 500+
0,22        0,10
0,22        0,11        0,17
0,24        0,11
0,14        0,09
0,17        0,09
0,21        0,06

Ich gehe jedoch davon aus, dass diese Differenz nicht linear ansteigt, sondern sich bei steigender DL schnell annähert.

Der Wert eines GM-Gerätes (GQ GMC 500+) liegt beim einmaligen Versuch interessanterweise ziemlich mittig dazwischen.

Ich hatte mich schon gewundert, jedoch noch keine Zeit gefunden, mich näher damit zu beschäftigen.

VG

ZE