Neueste Beiträge

#41
Objekte und Stoffe / Aw: radioaktive Röhren
Letzter Beitrag von DL3HRT - 23. März 2026, 17:46
Das Kr-85 in den beiden StR 75/60 lässt sich auch mit dem RadiaCode 103 eindeutig nachweisen, wie das Spektrogramm zeigt.
Sie dürfen in diesem Board keine Dateianhänge sehen.
#42
Gamma-Spektroskopie / Aw: Software: BecquerelMonitor...
Letzter Beitrag von Lennart - 23. März 2026, 16:35
Mal eine kurze Frage zu BecqMoni:

Mit dem "Peak Detection" Menü kann man Peaks identifizieren und beschriften. Nun ist aber nicht jede kleine Erhebung im Spektrum gleich ein Photopeak, deshalb gibt es drei Einstellungen zur Diskriminierung:
 
"Min SNR" steht, wenn ich raten muss, für "min. signal to noise ratio". Dazu noch "max. items" für die maximale Anzahl an Peaks und zusätzlich eine Toleranz-Einstellung. So weit, so gut.

Jetzt habe ich hier mal drei Spektren übereinandergelegt und möchte ausschließlich die beiden Co-60 Peaks markieren und beschriften. Wie mache ich das? Das Herumspielen mit den drei Einstellungen sorgt dafür, dass ich entweder auf die Co-60 Peaks verzichten muss, oder lauter absurde Beschriftungen bekomme. So wird mein Rückstreupeak plötzlich zu Ra-226 und die Comptonkante zu Ac-228. Hat jemand einen Rat?

Man kann natürlich Peaks aus der Datenbank löschen, aber das ist ja auch keine valide Option...

#43
Allgemeine Diskussionen / Aw: ~500 neue CBRN-Erkunder
Letzter Beitrag von DG0MG - 23. März 2026, 15:59
Zitat von: Radiohörer am 21. März 2026, 09:37könntest Du beim Tag der offnene Türe erruieren, ob die "neuen FHT1376" mit dem hier https://www.geigerzaehlerforum.de/index.php/topic,2733.0.html vorgestellten, außer der Bezeichnung, irgendwie überein stimmen?
Ja, mal sehen, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Ich denke aber nicht, dass sich die CBRN-Besatzungen in tieferen technischen Details des Messequipments auskennen. Wenn da wirklich zwei 5-Liter-Szintillatoren verbaut sind, dann natürlich unter irgendwelchen Abdeckhauben oder in Gehäusen, in die niemals jemand ohne Not hineinschauen wird.

Zitat von: NoLi am 15. September 2025, 12:13Der neue CBRN-Erkunder hat auch neue Szintillatorsonden (5 l), diesmal sogar 2 Stück, damit eine Richtungspeilung der einfallenden Strahlung durchgeführt werden kann. Typ FHT 1376 MFG.

Ich nehme an, die sind dann um 90° versetzt eingebaut?
Kann das System dann wirklich eine Richtung auf der Kompassrose angeben, in der der Strahler sich aus Fahrzeugsicht befindet? Oder ist es nur so eine Vorn/hinten/links/rechts-Anzeige? Wie funktioniert eine Richtungsbestimmung technisch genau?

Ist das etwas, was man dringend braucht? Wo viele Einsatzkräfte auf dem "alten Erkunder" gesagt haben: "Also der große Szintillator detektiert ja schon toll, aaaaber .. man müsste noch die Richtung angezeigt bekommen!"? So dass das dann beim BBK in die To-Do-Liste für den neuen Erkunder aufgenommen wurde? Ich meine, im Nahfeld den Punktstrahler suchen muss man ja trotzdem, dabei hilft zwar die Richtung, aber es ist eben nicht alles.
Allerdings könnte ich mir aus Funksicht so vorstellen, dass eine Änderung der Richtung auch einen Hinweis auf die Entfernung gibt: Wenn in gleichbleibender langsamer Fahrt sich die Richtung kaum oder nicht ändert, ist das ein Hinweis auf einen starken Strahler in größerer Entfernung. Ändert sich dagegen die Richtung während der Fahrt schnell, müsste der Strahler nahe an der Straße liegen.

In den CBRN-Zeitungsartikeln ist aber immer nur von Messwerten in der Luft die Rede.
#44
Strahlenschutz / Aw: Bleiburg bauen?
Letzter Beitrag von Lennart - 23. März 2026, 15:56
Zitat von: Radiohörer am 22. März 2026, 21:52...ich meinte die Abschirmung.

Wir haben aneinander vorbeigeredet, unter "Abschirmung" verstehe ich die Verringerung der Hintergrundstrahlung.

Zitat von: Radioquant98 am 23. März 2026, 09:35Na ja, Lennart. Dann bohre größer, nimm etwas Bleiblech, hämmere es ganz dün aus und wickle es um das Koax. Das solltest Du doch hinbekommen.

Aber wenn Du sowieso noch Bleiblech drumwickeln willst, würde auch ein größeres Loch darunter kaum stören.

Also los gehts, Beischmied :D

Auch eine gute Idee. Ich hätte eine Messingbuchse für das Kabel gedreht, eingeschlitzt und dann in die Bohrung gelötet. Du weißt schon, Iwan Lokomofeilow und so  :D
#45
Strahlenschutz / Aw: Bleiburg bauen?
Letzter Beitrag von Radioquant98 - 23. März 2026, 09:35
Na ja, Lennart. Dann bohre größer, nimm etwas Bleiblech, hämmere es ganz dün aus und wickle es um das Koax. Das solltest Du doch hinbekommen.

Aber wenn Du sowieso noch Bleiblech drumwickeln willst, würde auch ein größeres Loch darunter kaum stören.

Also los gehts, Beischmied :D

Viele Grüße
Bernd
#46
Ideenbox / Aw: Definition eines PMT-Pulse...
Letzter Beitrag von Radioquant98 - 23. März 2026, 08:45
Zitat von: ABel am 22. März 2026, 19:38Hallo Bernd,

meine OpAmps sind ja nicht wie ein invertierenden Operationsverstärker-Integrator beschaltet?!

Meine Vermutung: Mit dem 3MOhm-Widerstand in der Signalleitung erhöhe ich die Zeitkonstante der ersten RC-Filterstufe von 1MOhm x 22pF auf 4MOhm x 22pF.

Wozu ich keine Idee habe: Wie beeinflusst ein Poti nach GND die beiden RC-Filterstufen? Meine Vermutung: Er reduziert nicht nur die Spannung, sondern auch irgendwie die Zeitkonstante.

Gruß Andreas


Genau deshalb mußt Du dich mit Integratoren beschäftigen, Aktive und Passive . Und da sind etliche bei dir verbaut. Und durch hinzufügen von Bauteilen und Werteänderungen änderst Du die Integrationszeiten - hast Du ja schon bemerkt.

Viele Grüße
Bernd

#47
Europa und der Rest der Welt / Aw: Der Goiânia-Unfall (Parque...
Letzter Beitrag von dave_one - 23. März 2026, 00:23
Zitat von: Flipflop am 18. März 2026, 15:40Radioactive Emergency – Official Trailer | Netflix

MVSRS



Herzlichen Dank für den Tip! Die Serie is ein guter Einstieg in die Materie um Leuten ohne Vorkenntnisse, die Probleme mit einer Cs Kontamination nahezubringen. Hat interessante Diskussionen ausgelöst!
#48
Strahlenschutz / Aw: Bleiburg bauen?
Letzter Beitrag von Lennart - 22. März 2026, 22:43
Der Wasserstrahl transportiert nur einen Abrasivstoff, danach hast Du aber zwei Schlitze  :)

Drahterodieren sollte gehen, wird im Hobbykeller aber schwierig. Ich habe außerdem den Anspruch, alles an dem Projekt selbst zu machen.


Ist auch egal, die Bohrung könnte man im Notfall problemlos wieder verschließen, oder eben ein Antennenkabel durchführen. Das wird schon funktionieren, da bin ich zuversichtlich.
#49
Strahlenschutz / Aw: Bleiburg bauen?
Letzter Beitrag von Radiohörer - 22. März 2026, 21:52
Zitat von: Lennart am 22. März 2026, 21:01Wie kommst Du darauf? Die Antenne ist doch weit genug vom Kristall entfernt und direkt 90° radial zur Mittelachse gebohrt, liegt überhaupt nicht auf einer Achse mit dem Detektor.
...ich meinte die Abschirmung.
Wäre schlimm, wenn die BT-Verbindung einen Einfluß auf den Messwert hätte!

Was mir eben einfällt, ist (Draht-)Errodieren? Ob das auch in Messung funktioniert?
Oder Wasserstrahlschneiden: wie breit die Schlitze werden, muss ich morgen mal nachfragen.
100mm Cu hab ich schon gesehen/erleben müssen :(

Wie stark der "Hintergrund" durch die Bohrung ansteigt, kannst nur Du nachmessen ;)

#50
Strahlenschutz / Aw: Bleiburg bauen?
Letzter Beitrag von Lennart - 22. März 2026, 21:01
Zitat von: Radiohörer am 22. März 2026, 20:05...ich würde meinen: damit zerstörst Du Dir die Abschirmung >:(
Die von Kermit genannten "Lambda/2 dann 6cm" könnte u.U. mit 1/10 = 6mm noch funktionieren.


Wie kommst Du darauf? Die Antenne ist doch weit genug vom Kristall entfernt und direkt 90° radial zur Mittelachse gebohrt, liegt überhaupt nicht auf einer Achse mit dem Detektor.
Durch die große Wandstärke in dem Bereich, müssen Photonen direkt axial zur Bohrung einfallen, alles was auch nur leicht schräg einfällt, landet in der Schirmung.


Einen dünnen Schlitz fräsen, dazu noch mäanderförmig, ist praktisch gar nicht möglich ohne Spezialwerkzeug und CNC.
Einen dünnen, 6 mm langen Schlitz kann man auch nicht durch 42 mm Wandstärke fräsen.
Das ist fertigungstechnisch quasi unmöglich, zumindest für den ambitionierten Bastler.

Solche dünnen und geraden Schlitze müsste man in der geforderten Tiefe mit einem Sägeblatt anfertigen. Damit ist eine Länge von nur 6 mm völlig unmöglich.