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#41
Ideenbox / Aw: Signalübertragung, Impedan...
Letzter Beitrag von ABel - 17. März 2026, 13:14
Hallo Bernd,

weil ich mit PMT, Divider und HV-Netzteil keinen Kontakt zur "richtigen" Erde habe, war ich der Meinung, dass das Oszilloskop wirklich nur die Spannungsdifferenz am Shunt sieht?! Sollte ich zur Sicherheit immer erst die Tastkopfmasse und danach erst den Tastkopf anhängen? Oder sollte ich immer einen Differentialtastkopf verwenden?

Gruß Andreas
#42
Ideenbox / Aw: Definition eines PMT-Pulse...
Letzter Beitrag von ABel - 17. März 2026, 13:02
Hallo,

mit einem 50k-Poti am Adaptereingang komm ich nur auf max. 380mV am Ausgang?! Aber vielleicht stimmt mein Anodenstrom nicht.

Gruß Andreas
#43
Ideenbox / Aw: Signalübertragung, Impedan...
Letzter Beitrag von Radioquant98 - 17. März 2026, 12:22
Hallo Andreas,

erkundige dich erstmal, welche maximale Spannung dein Oszitaskopf aushält. Der hängt schließlich an der HV.

Viele Grüße
Bernd
#44
Ideenbox / Aw: Signalübertragung, Impedan...
Letzter Beitrag von ABel - 17. März 2026, 10:39
Hallo,

ich glaube, ich muss da unbedingt noch Mal messen. Frage nur: Wie messe ich richtig?

Ich würde zunächst die externe Last (den PMT-Adapter) weglassen wollen. Dann fließt der Anodenstrom nur durch den Anodenwiderstand (bei mir meist interner Lastwiderstand RL genannt) ab. Wenn ich den Anodenwiderstand als Shunt nutze, eine 100x-Tastspitze und ihre Erdung an beiden Seiten des Anodenwiderstandes anbringe, dann müsste ich doch auf dem Oszilloskop ein Spannungsäquivalent für den Anodenstrom erhalten?

Da mein HV-Netzteil mit Akkus versorgt wird, sollte es doch keine Probleme mit einer Erdschleife geben. Auf einen Differentialtastkopf sollte ich doch verzichten können?

Um eine Aussage über den max. Anodenstrom zu erhalten, müsste ich über eine bestimmte Zeit alle Pulse sammeln. Wie lange sollte ich sammeln? Für ein Histogramm messe ich 15 Minuten, ist das auch für diesen Fall ausreichend?
Das Ergebnis müsste ja dann so wie im anliegenden Beispiel aussehen. So etwas hab ich aber mit einem Oszilloskop noch nicht hinbekommen. Wie mach ich das?

Brauche ich für eine Abschätzung der Werte von R0 und C0 weitere Werte? Z.B. für den AC-Widerstand und den Phasenwinkel zwischen der letzten Dynode und GND? Dazu müsste ich wohl ein AC-Signal (reicht ein Sinus?) auf die Schaltung geben. Wie mach ich so etwas ohne den Signalgenerator durch die HV zu beschädigen? Ein Trennkondensator würde wohl den gemessenen Phasenwinkel beeinflussen.

Gruß Andreas
#45
Ideenbox / Aw: Definition eines PMT-Pulse...
Letzter Beitrag von Radioquant98 - 17. März 2026, 09:56
Hallo Peter,

Letzteres ist bei den Röhren vom Werk für Fernsehelektronik sehr schwierig. Da gibt es kaum Veröffentlichungen.
Zu DDR-Zeiten war da auch für Otto-Normal nicht heranzukommen.

Und für mich ist das jetzt hier auch fast Neuland. Ich kannte die PMTs zwar schon aus der Produktion der Sonden, aber nicht vom Messen her, halt nur ein winziges Grundwissen.

Viele Grüße
Bernd
#46
Software / Aw: GeigerLog's new Tasmota Ge...
Letzter Beitrag von Lordcyber - 17. März 2026, 05:35
Da wäre mal Interessant ob es auch mit einem GPS Modul geht.
Und die Daten auf einer SD zu speichern.

Ich war mal dran den GC-20 mit GPS zu erweitern.
Bin aber an den Programmierkenntnissen gescheitert.

Gerade beim Wandern um Menzenschwand drum herum.
#47
Ideenbox / Aw: Definition eines PMT-Pulse...
Letzter Beitrag von Peter-1 - 16. März 2026, 22:51
Hallo Bernd,

ich kenne die Gelbsucht nur durch gaaanz langsames Eindringen von Feuchtigkeit.
Alterung von PMT kenne ich beruflicht wie auch privat nur durch Überlastung. Beruflich hatte ich mit Hamamatsu wie auch EMI guten Kontakt. Die Nachfolge von RCA war total schlecht ( den Namen nenne ich nicht ).
Die  Kathode eines PMTs kann man durch Licht und zu hohen Strom sehr schnell schädigen. Auch das Rauschen eines PMTs ist stark von seiner Umgebung abhängig.
Einfach von den Hersteller die Schriften lesen, da steht alles gut beschrieben drin. Aber wer macht das schon  :(

Peter
#48
Ideenbox / Aw: Definition eines PMT-Pulse...
Letzter Beitrag von Radioquant98 - 16. März 2026, 19:33
Hallo Peter,

ist das Gelbwerden nur eine Sache des Eindringens von Feuchtigkeit oder auch eine Alterung durch zu viel Strahlung?

Ja, und auch PMTs altern je nach Betriebssunden. Besonders läßt die Emissionsfähigkeit der Dynoden nach.

Viele Grüße
Bernd
#49
Ideenbox / Aw: Signalübertragung, Impedan...
Letzter Beitrag von Radioquant98 - 16. März 2026, 19:24
Hallo Andreas,

ich weiß garnicht mehr woher das mit der Konstantstromquelle stammt.

Aber verabschiede dich mal davon , daß der Anodenwiderstand(dein Lastwiderstand) zum Dynodenspannungsteiler (dein Divider) gehört.Letzteres ist nichts weiter als die Spannungsversorgung für die Dynoden, welches nur den Dynodenstrom bringen müssen.

Der Ausgangsimpuls entsteht dur den Anodenstrom am Anodenwiderstand - also Anode gegen HV. Wobei die HV per Kondensator mit Masse wechselspannungsmäßig verbunden ist und somit der Signalmasse ebenbürdig ist.

Der Anodenstromimpuls erzeugt im Anodenwiderstand den Spannungsabfall analog zum Anodenstromimpuls.
Angenommen Du hast einen Anodenwiderstand von 1M, dann fallen am Anodenwiderstand bei 1µA Anodenstrom 1V , bei 10µA 10V usw ab.
Der Dynodenteilerstrom bleibt unberücksichtigt - den hast Du wohl mit einbezogen ??????
Also bei 100µA müßten da schon 100V am 1M abfallen.

Viele Grüße
Bernd

#50
Ideenbox / Aw: Signalübertragung, Impedan...
Letzter Beitrag von ABel - 16. März 2026, 18:20
Hallo,

im anliegenden Schema habe ich R4 ergänzt, um den Anodenstrom darstellen zu können. Die Abweichung von einer idealen Stromquelle durch R0=10¹²Ω und C0=10pF ist doch sehr gering.

Im Schema2, ohne externe Last / PMT-Adapter, ist sie dagegen sehr gravierend?! Kann mir das Jemand erklären? Wird da ein Fehler in meinem Schema offenkundig?

Gruß Andreas