Zitat von: NoLi am 19. Oktober 2026, 12:34@megapull: Falls Du noch Kontakt zu dem Mann hast, empfehle ihm dringendst, sich mit einer nuklearmedizinischen Abteilung und/oder einer Aufsichtsbehörde in Verbindung zu setzen, um durch Body-Counter Messungen und Ausscheidungsanalysen eine vermutlich erfolgte Inkorporationbestimmung durchzuführen und die dadurch bedingte Dosis bestimmen zu lassen!! Leider war ja ein Kontaminationsnachweis der Hände/Finger mit dem LB-1210B immer noch positiv! Und er wird sich zwischendurch bestimmt mehrmal die Hände gewaschen und damit (teilweise) dekontaminiert haben!
Radium ist, da chemisch dem Kalzium sehr ähnlich, ein sogenannter Knochensucher, wird in die Knochenoberfläche eingebaut und bleibt lebenslang drin...dabei erfolgt eine hohe Dosisbelastung der Knochenoberfläche und Knochenhaut, was mit der Zeit zu Knochenkrebs führen kann. Wenn man aber kurze Zeit nach der Inkorporation Komplexbildner, beispielsweise Chelat-Bildner, verabreicht, kann noch ein Teil des Radiums durch den Stoffwechsel ausgeschieden werden, bevor es endgültig im Knochenmaterial eingebaut wird.
Gleiches gilt übrigens auch für den Verkäufer und alle anderen Personen, die ungeschützten Kontakt mit diesen Flugzeuginstrumenten hatten!
Norbert
Zitat von: NoLi am 18. Oktober 2026, 17:11Eine Idee wäre, eine 1 mm dicke Kupferblechkappe, passend um den Szint.Bereich des RC, als Beta-Blocker in die Silikonhülle einzulegen.
Zitat von: NoLi am 19. Oktober 2026, 12:12Nicht nur die Betastrahlung spielt beim Vergleich eine Rolle, sondern auch die Lage des Bezugspunktes (= Mitte) des Detektors sowie das Verhältnis und die Maße des Detektors zur Quelle, gerade bei kleinvolumigen Strahlungsquellen (hier "kleinen Krümel Uraninit gefunden, ca. 25 x 20 x 20 mm").
Zitat von: Lennart am 18. Oktober 2026, 12:39Man kann sich immer über Sinn und Unsinn solcher Kontaktmessungen streiten, natürlich ist auch die Detektorgeometrie völlig anders und der Abstand zum Referenzpunkt usw.
Zitat von: Lennart am 18. Oktober 2026, 12:39...Nicht nur die Betastrahlung spielt beim Vergleich eine Rolle, sondern auch die Lage des Bezugspunktes (= Mitte) des Detektors sowie das Verhältnis und die Maße des Detektors zur Quelle, gerade bei kleinvolumigen Strahlungsquellen (hier "kleinen Krümel Uraninit gefunden, ca. 25 x 20 x 20 mm").
Dann habe ich mal mit dem Zero (ohne Silikonhülle) gemessen und tatsächlich waren die Werte gar nicht so viel höher. Ungefähr 330 µSv/h war der Anzeigewert. Nicht weiter verwunderlich, da das Gerät etwas empfindlicher für Betastrahlung ist. Wenn man auch hier die Hülle nutzt, landet man bei lediglich 200 µSv/h, was schon eine sportliche Verringerung der Messwerte darstellt.
Mit dem Automess AD6/E misst man im Kontakt gute 150 µSv/h.
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