Neueste Beiträge

#41
Allgemeine Diskussionen / Aw: Das ODL-Messnetz des BfS
Letzter Beitrag von DG0MG - 22. Juli 2026, 15:16
ODL-Messstelle Lübben (Spreewald)


Dies Sonde beschäftigte mich schon längere Zeit. Jetzt, als ich sie gefunden habe, weiß ich auch warum. Sie ist sowohl in GoogleEarth, wie auch in StreetView zu sehen, aber eben nicht als Sonde zu erkennen. Der Grund: Sie ist nochmal extra auf einer Fläche von ~1m2 eingezäunt! Soetwas habe ich bisher auch noch nicht gesehen. Der Standort ist die Wiese vor der Gemeinschaftsunterkunft der Diakonie. Immerhin war dort das Tor auf, kein Hochsicherheitstrakt mit Kameras und Stacheldraht, wie anderswo bei Ausländerwohnheimen. Trotzdem habe ich mir ein ungefragtes Betreten verkniffen.
#42
Tschechien (CZ) / Aw: Rožná / Bukov Uran Minen
Letzter Beitrag von Lennart - 22. Juli 2026, 14:50
Zitat von: 70 2912 am 22. Juli 2026, 14:21irgendwie ist das schon krank, einfach in fremdes Betriebsgelände einzubrechen. Gesellschaftliche Werte gehen eben im Rausch der YT-Aufrufe und des damit verbundenen "Fames" verloren.

Ein direkter "Einbruch" war es sicher nicht, sondern gewöhnlicher Hausfriedensbruch. Streng genommen macht das jeder, der sich für Lost Places interessiert. Bei aller Dreistigkeit ist es aber auch so, dass der Zugang einfach nicht ausreichend gesichert ist und der Übergang zum Lost Place in Tschechien teilweise fließend ist. "Gesellschaftliche Werte" sehe ich nicht direkt gefährdet, auch wenn die beiden natürlich für Klicks und Geld dort eingestiegen sind. Jeder andere "Urbexer" hätte es genauso gemacht, ob nun gefilmt wird, oder nicht. Bei der Menge an Aufrufen ist jedoch die (ungewollte) Aufmerksamkeit wahnsinnig groß, so dass das schnell weitreichende Konsequenzen haben kann.

Nebenbei bemerkt gibt es im deutschen Strafrecht gar keinen "Einbruch"  ;)

Zitat von: 70 2912 am 22. Juli 2026, 14:21Ca 1,35 km Luftlinie ziemlich genau östlich sind die beiden wieder ans Tageslicht gekommen, gelegen an dem Gleisanschluss des Geländes. Dort sieht man auch die Grubenbahngleise, welche im Berg verschwinden.

Genau, den Stollen hatte ich auch schon gefunden und als einzig mögliche Option angenommen. Es handelt sich um den Wasserlösungsstollen R-3, mit einer angegebenen Gesamtlänge von 1,526 km.
#43
Tschechien (CZ) / Aw: Rožná / Bukov Uran Minen
Letzter Beitrag von 70 2912 - 22. Juli 2026, 14:21
Hallo zusammen.

irgendwie ist das schon krank, einfach in fremdes Betriebsgelände einzubrechen. Gesellschaftliche Werte gehen eben im Rausch der YT-Aufrufe und des damit verbundenen "Fames" verloren.

Zitat von: megapull am 22. Juli 2026, 11:41
Zitat von: Lennart am 22. Juli 2026, 11:30Im Deutschen gibt es eine zutreffende Bezeichnung für diese Aktion: dummdreist.

Was die beiden da gefilmt haben ist, abgesehen von dem lächerlichen KI-Clickbait-Thumbnail, ziemlich beeindruckend. Es war aber abzusehen, dass das Konsequenzen haben muss.

Meiner Meinung nach sind Ihre Videos ein perfektes Beispiel dafür, wie man etwas ,,Falsches" (gefährliche Höhlen, Orte, Uranminen) richtig macht. Keine Sachbeschädigung, keine Störung der öffentlichen Ordnung.

Naja, zumindest einen Hausfriedensbruch und Einbruch kann man schon ansetzen.

Zitat von: DG0MG am 14. Juli 2026, 13:09Sie steigen den Schacht hinunter bis auf eine erste Sohle, gehen dann den Stollen eine ganze Weile (sie schätzen ~2 km) und kommen zu ebener Erde an ein Mundloch, hinter dem ÜT viele Gleise mit Weichen liegen. Ich denke, das ist am oder gar im Gelände des Aufbereitungsbetriebes östlich der Schlammteiche.

Ca 1,35 km Luftlinie ziemlich genau östlich sind die beiden wieder ans Tageslicht gekommen, gelegen an dem Gleisanschluss des Geländes. Dort sieht man auch die Grubenbahngleise, welche im Berg verschwinden.

Sie dürfen in diesem Board keine Dateianhänge sehen.

Sie dürfen in diesem Board keine Dateianhänge sehen.

Ob die dortigen Behörden nicht anhand des selbst gedrehten Beweis-Videos rechtliche Schritte unternehmen könnten? Vielleicht würde das dann die Klick-Hascherei etwas eindämmen...

Im Video waren einige Kameras sichtbar, verwunderlich dass die beiden da nicht bei Ihren Begehungen registriert worden sind.

VG
Thomas
#44
Tschechien (CZ) / Aw: Rožná / Bukov Uran Minen
Letzter Beitrag von Flipflop - 22. Juli 2026, 12:01
Jedem Tierchen sein Pläsierchen  :drinks:
#45
Tschechien (CZ) / Aw: Rožná / Bukov Uran Minen
Letzter Beitrag von megapull - 22. Juli 2026, 11:41
Zitat von: Lennart am 22. Juli 2026, 11:30Im Deutschen gibt es eine zutreffende Bezeichnung für diese Aktion: dummdreist.

Was die beiden da gefilmt haben ist, abgesehen von dem lächerlichen KI-Clickbait-Thumbnail, ziemlich beeindruckend. Es war aber abzusehen, dass das Konsequenzen haben muss.

Meiner Meinung nach sind Ihre Videos ein perfektes Beispiel dafür, wie man etwas ,,Falsches" (gefährliche Höhlen, Orte, Uranminen) richtig macht. Keine Sachbeschädigung, keine Störung der öffentlichen Ordnung.
#46
Auszugsweise Übersetzt:

HINTERGRUND
In den 1960er Jahren fielen in den industriellen Erzaufbereitungsanlagen in der Region Niagarafälle kiesartige Abfallnebenprodukte an, die gemeinhin als ,,Schlacke" bezeichnet wurden. Als Abfallprodukt enthielt die ,,Schlacke", die sich auf dem Gelände ansammelte, erhöhte Konzentrationen radioaktiver Elemente und wurde vor der Anlage eines asphaltierten Parkplatzes auf dem Gelände als Füll- und Unterbaumaterial verwendet. Die radioaktive Kontamination am Standort wurde ursprünglich bei einer Luftbilduntersuchung festgestellt, durchgeführt vom US- Energieministerium. Folgeerhebungen wurden sowohl von Bundes- als auch von Landesbehörden durchgeführt.

Übersetzt mit Deepl.com

https://www.epa.gov/sites/default/files/2020-07/documents/niagara_falls_blvd_rad_fact_sheet_july_2020_final.pdf
#47
Tschechien (CZ) / Aw: Rožná / Bukov Uran Minen
Letzter Beitrag von Lennart - 22. Juli 2026, 11:30
Im Deutschen gibt es eine zutreffende Bezeichnung für diese Aktion: dummdreist.

Was die beiden da gefilmt haben ist, abgesehen von dem lächerlichen KI-Clickbait-Thumbnail, ziemlich beeindruckend. Es war aber abzusehen, dass das Konsequenzen haben muss.
#48
Tschechien (CZ) / Aw: Rožná / Bukov Uran Minen
Letzter Beitrag von megapull - 22. Juli 2026, 11:24
Zitat von: DG0MG am 14. Juli 2026, 13:09Gelegentlich befahren ja "irgendwelche Leute" die wenigen noch offenen Stollen des früheren Uranbergbaues im Erzgebirge. Aber das ist kompletter Kindergarten gegen das hier:


Ein >1000 Meter tiefer Schacht mit 24 Sohlen, funktionsfähig und nicht komplett verlassen. Der Förderturm Rozna II steht bei Dolní Rožínka in Tschechien. Mich wundert es, dass das nur so legär gesichert ist, denn dort ist der Staatsbetrieb DIAMO aktiv. U.a. wurde dort der letzte in Königstein gewonnene Uranschlamm hintransportiert und weiterverarbeitet: https://www.geigerzaehlerforum.de/index.php?msg=8004
Sie steigen den Schacht hinunter bis auf eine erste Sohle, gehen dann den Stollen eine ganze Weile (sie schätzen ~2 km) und kommen zu ebener Erde an ein Mundloch, hinter dem ÜT viele Gleise mit Weichen liegen. Ich denke, das ist am oder gar im Gelände des Aufbereitungsbetriebes östlich der Schlammteiche.

Ich habe aus zuverlässiger Quelle erfahren, dass DIAMO (das Unternehmen, dem alle ehemaligen und aktiven Minen und Abbaugebiete in Tschechien gehören) aufgrund dieses Videos bald alle derartigen Standorte in Tschechien schließen wird.

Ich spreche von Orten wie Příbram und ähnlichen, die von Sammlern genutzt werden.

Ich möchte die Männer im Video nicht kritisieren, aber im Vergleich zur Gemeinschaft der Uranbergbauforscher und Mineraliensammler sind die gemessenen Werte und die gefundene ,,Erzmenge" lächerlich.

Meiner Meinung nach lohnt es sich absolut nicht. Zumal es meines Wissens auch Tage der offenen Tür bei DIAMO gibt, neben einer großen Anzahl stillgelegter Minen, die alle gleich aussehen. Natürlich müsste man mehr recherchieren, um diese zu finden und hineinzukommen...

Die Videoqualität ist zwar beeindruckend, aber ich vermute, dass dies bald einen Aufschrei in der tschechischen Sammler- und Urban-Exploration-Szene auslösen wird, die solche Erkundungen (natürlich ohne 4K-Kameras) schon seit Jahren durchführt.

Außerdem stehen die Leute, die das dort schon lange machen, oft in Kontakt mit den Behörden und melden Kontaminationen, Sicherheitsmängel und hohe Strahlungswerte. Sie leisten also auch einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Unversehrtheit der Orte. Die Männer im Video haben offenbar Schlösser oder Tore zerstört, was die eigentliche Sorge war. Man kann ähnliche Orte normalerweise unversehrt erreichen.

Und wozu das Ganze? Sicher, das Video ist beeindruckend, aber die daraus resultierenden Folgen sind es vielleicht nicht wert. Und ich habe noch keine wirklich interessanten Szenen gesehen, in denen die gesamten Minenwände grün leuchten – ein Anblick, der in diesen Uranminen sehr häufig vorkommt und oft von anderen Forschern gepostet wird.

Ganz zu schweigen vom reißerischen Vorschaubild.
#49
Vermutlich im Zusammenhang mit dem Manhattan-Projekt. Jedenfalls habe ich immer wieder davon gehört. Wo genau die beiden Standorte sind und wie sie Zusammenhängen weiss ich nicht. Und wie es mit dem Radon aussieht weiss man auch nicht. 

Niagara Falls Storage Site - January 2016

U.S. Army Corps of Engineers, Buffalo District

#50
Presse/TV/Rundfunk/Youtube/Internet / Aw: USA Town of Niagara: Konta...
Letzter Beitrag von DG0MG - 22. Juli 2026, 10:21
Hier sind noch zwei Beiträge dazu. Allerdings scheint das eine Anhäufung von Nichtwissen zu sein. Nicht, was es ist, nicht wo es herkommt und seit wann es dort ist. Man sieht (natürlich) auch keine "richtigen" Messwerte, nur Ludlum-Zeiger am rechten Anschlag und 6-stellige cpm-Werte.