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#1
Fake-Trinitit ist mir noch nicht untergekommen, ich habe auch noch nicht davon gehört. Wenn man weiß, wie Trinitit aussieht, so ist es gar nicht so einfach, es zu fälschen.

Frei zugänglich waren die Test-Sites nie. Die Frage ist, wie gut sie gesichert waren...
Ich hatte dazu diesen Link schon einmal gepostet: Trinitit-Story

Ralph Pray hat damals so viel Material fortgeschafft, dass es für viele Sammler reichen dürfte ;).

#2
Deswegen werden ja mit allen angeblichen Trinitit Steinchen dubiose bunte Zertifikate mitgeliefert um deren Herkunft zu zertifizieren, Klarheit bringt nur ein Gammaspektrum.

In der New Mexico Wüste gibt es ja nur - optisch zumindest - deutlich weniger Krater als an der Nevada Testsite.
Ist denn definiert worden das Trinitit nur von der Trinity Explosion stammen darf? Wie Verhalten sich alle anderen zig Explosionen bei denen sicherlich zumindest oberirdisch gezündet doch auch ein Glas entstanden sein muss.
Evtl. gibt es Sites an die man auch ran kommt aber eben nicht von der Trinity Explosion kommt, dann wird selbst das Gammaspektrum zweifelhaft. Nevada wird da aber wohl eher sehr versperrt sein wegen Nähe zu Area 51 oder weil ich noch nie gelesen habe das man das da besuchen könnte...



#3
Offenbar war der Grund für das "Verschwinden" des Berichtes eine Umstrukturierung der Webseite des LFU RLP. Das Dokument ist noch da, nur der Speicherort hat sich geändert. Ich habe im ersten Beitrag von @Prospektor die geänderte URL eingepflegt, auch hier nochmals:


Ist auf jeden Fall mit etwas zeitlichem Abstand auch wieder spannend zu lesen.
Weil wir das Thema "unbemerktes Ausschmuggeln" in Kontext zu Tschernobyl und der Zone hatten (https://www.geigerzaehlerforum.de/index.php/topic,2745.0.html), hier nochmal ein Zitat aus der von @Henri verlinkten Abschlussberichtes, S. 10:

"In einem unbeobachteten Moment hat er die Gegenstände neben die Ausgangsmonitore gelegt und sie nach Passieren der Ausgangsmonitore jeweils von der anderen Seite aufgenommen (Anlage 2). Nach dem Umziehen hat er die Objektsicherungsschleuse am Ausgang der WAK unbehelligt passiert, an der nur eine stichprobenweise Taschen-kontrolle auf mitgeführte Gegenstände erfolgt."
#4
Hier die "lohnendsten" Bereiche für einen Besuch.
#5
Allgemeine Diskussionen / Aw: Au-Backe!
Letzter Beitrag von Zugpferd - 03. April 2025, 23:31
Ich mein die Pu Rauchmelder waren ja nun nicht alle in der Zone sondern wurden sicherlich flächendeckend in der UdSSR verbaut...
#6
Allgemeine Diskussionen / Aw: Au-Backe!
Letzter Beitrag von Zugpferd - 03. April 2025, 23:29
Ärmel versaut im heissen Labor?
Kittel ausziehen kommt nicht gut wenn man durch ne Schleuse muss... Ärmel in Bleigefäss stopfen damit zur Freimessung-kein Problem, Kittel wechseln und nach ein paar Tagen ist nichts mehr da. Bevor man die Glocke läutet, die Kollegen mit Schrubbürste kommen, man vorher die Dekont Kabine von tausend Stühlen Kartons und Lagerhilfen aufräumen muss und dann noch zum Arzt rennen muss und sich evtl. noch anhören muss wie blöd man ist.

Also wenn das mit Tc99m klappt, dann klappt das mit Pu doch noch viel besser... Ich stelle mir gerade Gaffatape vor. Eine Lage aufs Schienbein- aua bei Haaren- dann Material mit einem weiteren Streifen drüber kleben... Das merkt doch kein Detektor...
#7
Allgemeine Diskussionen / Aw: Au-Backe!
Letzter Beitrag von DG0MG - 03. April 2025, 20:54
Ja, das denke ich auch. Es ist ja schon erstmal ein grundsätzlicher Unterschied, ob eine solche Kontrolle nur gegen eine versehentliche Kontamination durchgeführt wird oder auch einen bewussten Schmuggel aufdecken soll.

Bei der Plutonium-Affäre in Karlsruhe hatte der Beschuldigte beim "Schmuggeln" auch keine Probleme. Er hat das "Zeug" einfach auf der einen Seite hingestellt, ist durch die Messschleuse und hat das "Zeug" auf der anderen Seite wieder weggenommen.
#8
Mineralien, Glas und Keramik / Aw: Trinitit - ein besonderes ...
Letzter Beitrag von NoLi - 03. April 2025, 20:48
Zitat von: tomku030724 am 03. April 2025, 15:48Trinitite ist eine Art Glas, dass durch die Hitze bei der ersten Atombombenexplosion 1945 entstanden ist.
Das Sammeln vor Ort ist verboten.
Nun gibt es aber auf sämtlichen Portalen (Etsy,Ebay und co.) Anbieter die angeblich echtes Trinitite verkaufen.
...
In den 1950er Jahren gab es noch keine Sammelbeschränkungen, und es sind größere Mengen auch in private Sammlungen gewandert. Und was nun die Erben damit machen...vermutlich zu Geld.
Ich denke aber auch, dass wahrscheinlich viel Fake darunter ist.


"Frage:
Wie ist Trinitit nach deutschem Strahlenschutzrecht einzustufen?
"
https://www.komnet.nrw.de/_sitetools/dialog/43025

Norbert
#9
Allgemeine Diskussionen / Aw: Au-Backe!
Letzter Beitrag von NoLi - 03. April 2025, 20:43
Ich glaube auch kaum, dass der Zu- und Austritt der Sperrzonen lückenlos überwacht werden (kann). So könnte Material die Zonen verlassen. Schilder und Papier sind geduldig...

Norbert
#10
Radon / Aw: Darf es etwas Radon sein? ...
Letzter Beitrag von DG0MG - 03. April 2025, 16:40
Ok, ich hab die Antwort gefunden: https://sarad.de/application-detail.php?p_ID=93&cat_ID=7

"Diese Messmethode ist in den Geräten RPM 2200, EQF 3200, EQF 3220 sowie im poCAMon implementiert."


Ob die Bergsicherung Schneeberg jetzt 6 "poCAMon" hat? Aber zumindest passt dieser ins Profil. Es gab ja auch noch einen Vorgänger, den DOSEman PRO, der EOL ist. Der passt sicher auch, eine Pumpe hat er jedenfalls. Wenn mal einer einen übrig hat - ich würde ihn gern ausprobieren  ;)