Kann man den Werten trauen?

Begonnen von Nixerious, 21. März 2025, 07:47

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Nixerious

Hallo ich hab paar Steinchen Pechblende bekommen... Ich frag mich nur ob man den Werten trauen kann... Einmal hab ich die blende offen gelassen und beim 2ten Bild alles zu, also nur für Gamma... Ist Pechblende eigentlich mehr ein Alpha und Beta Strahler?
Ich frag euch weil ich leider noch kein Experte auf dem Gebiet bin.  :-\  :-\

Gibt Stellen bei den Steinchen die mal mit 10 uSv/h senden und manche bis zu 70 uSv/h

Hab auch noch ein anderen Zähler wo die GM röhre direkt draußen bzw offen ist und da kommen Werte über 100 uSv/h und nicht son kleines Fenster hat wie die scheiß Gamma Scout, genauso wie mein Voltcraft... Finde ich echt scheiße... Das das zähl Fenster so klein ist... Son Pancake Zählrohr wäre cool aber leider sind die mir grad zu teuer ein guten zu kaufen, aber mach ich bald... Würde die Steinchen wirklich gerne mal genau testen lassen...
Nicht unerfahren mit Radioaktivität, aber leider auch kein Experte.  😀

NoLi

Zitat von: Nixerious am 21. März 2025, 07:47Hallo ich hab paar Steinchen Pechblende bekommen... Ich frag mich nur ob man den Werten trauen kann... Einmal hab ich die blende offen gelassen und beim 2ten Bild alles zu, also nur für Gamma... Ist Pechblende eigentlich mehr ein Alpha und Beta Strahler?
...
Pechblende emittiert Alpha-, Beta- und Gammastrahlung. Und die Radionuklide sind ungleichmäßig verteilt.
Und nun zum Zählwirkungsgrad ("Efficiency") des Zählrohres deines Gerätes: Alpha wird mäßig registriert (wenige einstellige %), Beta etwas besser (um die 10 %), Gamma sehr schlecht (etwa 0,1 %).
Die Dosisleistungsanzeige µSv/h ist auf den Gamma-Wirkungsgrad kalibriert, die anderen Strahlenarten werden dementsprechend in diesem Messmodus sehr überhöht angezeigt (= dieser Wert ist nicht echt).
Daher für Dosisleistungsmessungen µSv/h immer den Drehschieber ausschliesslich in Stellung "Gamma", bei den anderen Strahlenarten Alpha und Beta ausschliesslich die Drehschieberstellung "Alpha + Beta + Gamma" oder "Beta + Gamma" und die Maßeinheit "CPS" oder "CPM" benutzen (nicht µSv/h!!).

Zitat von: Nixerious am 21. März 2025, 07:47...
Hab auch noch ein anderen Zähler wo die GM röhre direkt draußen bzw offen ist und da kommen Werte über 100 uSv/h und nicht son kleines Fenster hat wie die scheiß Gamma Scout, genauso wie mein Voltcraft...
Auch hier gilt das Gleiche wie oben beschrieben...mit offen liegendem Zählrohr ist keine Dosisleistungsmessung möglich! Um diese damit bestimmen zu können, muß unbedingt Alpha- und Betastrahlung abgeschirmt sein (z.B. mit 3 mm Alu oder 1 mm Edelstahl oder 8 mm Plexi).

Norbert

Nixerious

Zitat von: NoLi am 21. März 2025, 10:31
Zitat von: Nixerious am 21. März 2025, 07:47Hallo ich hab paar Steinchen Pechblende bekommen... Ich frag mich nur ob man den Werten trauen kann... Einmal hab ich die blende offen gelassen und beim 2ten Bild alles zu, also nur für Gamma... Ist Pechblende eigentlich mehr ein Alpha und Beta Strahler?
...
Pechblende emittiert Alpha-, Beta- und Gammastrahlung. Und die Radionuklide sind ungleichmäßig verteilt.
Und nun zum Zählwirkungsgrad ("Efficiency") des Zählrohres deines Gerätes: Alpha wird mäßig registriert (wenige einstellige %), Beta etwas besser (um die 10 %), Gamma sehr schlecht (etwa 0,1 %).
Die Dosisleistungsanzeige µSv/h ist auf den Gamma-Wirkungsgrad kalibriert, die anderen Strahlenarten werden dementsprechend in diesem Messmodus sehr überhöht angezeigt (= dieser Wert ist nicht echt).
Daher für Dosisleistungsmessungen µSv/h immer den Drehschieber ausschliesslich in Stellung "Gamma", bei den anderen Strahlenarten Alpha und Beta ausschliesslich die Drehschieberstellung "Alpha + Beta + Gamma" oder "Beta + Gamma" und die Maßeinheit "CPS" oder "CPM" benutzen (nicht µSv/h!!).

Zitat von: Nixerious am 21. März 2025, 07:47...
Hab auch noch ein anderen Zähler wo die GM röhre direkt draußen bzw offen ist und da kommen Werte über 100 uSv/h und nicht son kleines Fenster hat wie die scheiß Gamma Scout, genauso wie mein Voltcraft...
Auch hier gilt das Gleiche wie oben beschrieben...mit offen liegendem Zählrohr ist keine Dosisleistungsmessung möglich! Um diese damit bestimmen zu können, muß unbedingt Alpha- und Betastrahlung abgeschirmt sein (z.B. mit 3 mm Alu oder 1 mm Edelstahl oder 8 mm Plexi).

Norbert


Norbert du bist echt ein Schatz was die Erklärung angeht... Ich mach gleich nochmal ein Bild wo die gamma blende drauf ist und die sachen im glasbehälter sind... Das Glas ist 0,6 cm dick... Hab ich mit messschieber gemessen.
Nicht unerfahren mit Radioaktivität, aber leider auch kein Experte.  😀

Nixerious

Zitat von: Nixerious am 21. März 2025, 11:19
Zitat von: NoLi am 21. März 2025, 10:31
Zitat von: Nixerious am 21. März 2025, 07:47Hallo ich hab paar Steinchen Pechblende bekommen... Ich frag mich nur ob man den Werten trauen kann... Einmal hab ich die blende offen gelassen und beim 2ten Bild alles zu, also nur für Gamma... Ist Pechblende eigentlich mehr ein Alpha und Beta Strahler?
...
Pechblende emittiert Alpha-, Beta- und Gammastrahlung. Und die Radionuklide sind ungleichmäßig verteilt.
Und nun zum Zählwirkungsgrad ("Efficiency") des Zählrohres deines Gerätes: Alpha wird mäßig registriert (wenige einstellige %), Beta etwas besser (um die 10 %), Gamma sehr schlecht (etwa 0,1 %).
Die Dosisleistungsanzeige µSv/h ist auf den Gamma-Wirkungsgrad kalibriert, die anderen Strahlenarten werden dementsprechend in diesem Messmodus sehr überhöht angezeigt (= dieser Wert ist nicht echt).
Daher für Dosisleistungsmessungen µSv/h immer den Drehschieber ausschliesslich in Stellung "Gamma", bei den anderen Strahlenarten Alpha und Beta ausschliesslich die Drehschieberstellung "Alpha + Beta + Gamma" oder "Beta + Gamma" und die Maßeinheit "CPS" oder "CPM" benutzen (nicht µSv/h!!).

Zitat von: Nixerious am 21. März 2025, 07:47...
Hab auch noch ein anderen Zähler wo die GM röhre direkt draußen bzw offen ist und da kommen Werte über 100 uSv/h und nicht son kleines Fenster hat wie die scheiß Gamma Scout, genauso wie mein Voltcraft...
Auch hier gilt das Gleiche wie oben beschrieben...mit offen liegendem Zählrohr ist keine Dosisleistungsmessung möglich! Um diese damit bestimmen zu können, muß unbedingt Alpha- und Betastrahlung abgeschirmt sein (z.B. mit 3 mm Alu oder 1 mm Edelstahl oder 8 mm Plexi).

Norbert


Norbert du bist echt ein Schatz was die Erklärung angeht... Ich mach gleich nochmal ein Bild wo die gamma blende drauf ist und die sachen im glasbehälter sind... Das Glas ist 0,6 cm dick... Hab ich mit messschieber gemessen.

Man sieht echt den Unterschied... Das sollte die reine gamma dosis die noch aus dem Glas geht... Hab ja gamma blende plus Glas... Da kommt nix an beta an denk ich.

Das letzte Bild finde ich interessant... Das sollte nur die gamma sein... Weil es seitlich zum Glas liegt.
Nicht unerfahren mit Radioaktivität, aber leider auch kein Experte.  😀

NoLi

Zum Dosisleistungsunterschied Bild 2 und Bild 3:
Es könnte an drei Ursachen liegen.
a)  Statistische Schwankung der Zählrate mit daraus unterschiedlicher Dosisleistungsberechnung.
b)  Leicht unterschiedlicher Abstand zum Zählrohrmittelpunkt.
c)  a) + b) zusammen.
6 mm Glas reicht aus, Betastrahlung vollkommen zu absorbieren.

Norbert

Nixerious

Zitat von: NoLi am 21. März 2025, 21:53Zum Dosisleistungsunterschied Bild 2 und Bild 3:
Es könnte an drei Ursachen liegen.
a)  Statistische Schwankung der Zählrate mit daraus unterschiedlicher Dosisleistungsberechnung.
b)  Leicht unterschiedlicher Abstand zum Zählrohrmittelpunkt.
c)  a) + b) zusammen.
6 mm Glas reicht aus, Betastrahlung vollkommen zu absorbieren.

Norbert

Es ist ja auch so wie damals Tschernobyl... Die Leute wurden ja am Körper nicht überall gleichmäßig verstrahlt... Strahlen sind ja winzige Geschosse die mit der Entfernung ja überall in allen Richtungen schießen, zumindest bei gamma... Ich finde es schon krass das einer (Alexander Yuvcenko) oder wie der heißt ne dosis von fast 5Sv überlebt hat... Ist aber 2008 also 22 Jahre später an Leukämie gestorben... Aber auch der Chefingeneur Anatoly Diatlov mit 350-500 Rad Schätzung gut überlebt hat...

Es gab ein den Namen weiß ich nicht hatte auch in der Nacht Dienst, hat erst den Leuten geholfen etc. hatte zu dem Zeitpunkt schon ne tötliche dosis ist denn erstmal kurz nach Hause und ist wieder ins kraftwerk5um weiter zu helfen... Seine dosis wurde auf ungefähr 2500 Rad geschätzt...

Aber kennst du die Geschichte von Robert Pearbody? Der soll bei einem kritischen Punkt Unfall eine dosis von 88 SV 2 oder 3 Tage noch überlebt haben aber in deren Haut will ich nicht stecken... Ich sag immer 1 SV kann ein gesunder Mensch bei einer Not Situation schon wegstecken
Nicht unerfahren mit Radioaktivität, aber leider auch kein Experte.  😀

Nixerious

Zitat von: Nixerious am 22. März 2025, 03:56
Zitat von: NoLi am 21. März 2025, 21:53Zum Dosisleistungsunterschied Bild 2 und Bild 3:
Es könnte an drei Ursachen liegen.
a)  Statistische Schwankung der Zählrate mit daraus unterschiedlicher Dosisleistungsberechnung.
b)  Leicht unterschiedlicher Abstand zum Zählrohrmittelpunkt.
c)  a) + b) zusammen.
6 mm Glas reicht aus, Betastrahlung vollkommen zu absorbieren.

Norbert

Es ist ja auch so wie damals Tschernobyl... Die Leute wurden ja am Körper nicht überall gleichmäßig verstrahlt... Strahlen sind ja winzige Geschosse die mit der Entfernung ja überall in allen Richtungen schießen, zumindest bei gamma... Ich finde es schon krass das einer (Alexander Yuvcenko) oder wie der heißt ne dosis von fast 5Sv überlebt hat... Ist aber 2008 also 22 Jahre später an Leukämie gestorben... Aber auch der Chefingeneur Anatoly Diatlov mit 350-500 Rad Schätzung gut überlebt hat...

Es gab ein den Namen weiß ich nicht hatte auch in der Nacht Dienst, hat erst den Leuten geholfen etc. hatte zu dem Zeitpunkt schon ne tötliche dosis ist denn erstmal kurz nach Hause und ist wieder ins kraftwerk5um weiter zu helfen... Seine dosis wurde auf ungefähr 2500 Rad geschätzt...

Aber kennst du die Geschichte von Robert Pearbody? Der soll bei einem kritischen Punkt Unfall eine dosis von 88 SV 2 oder 3 Tage noch überlebt haben aber in deren Haut will ich nicht stecken... Ich sag immer 1 SV kann ein gesunder Mensch bei einer Not Situation schon wegstecken

Kennst du die Geschichte vom Experiment "ticking the dragons tail"?

Louis Slaton musst denn mal eingeben.... Denn Beitrag mal lesen... Aber ich meine es war leichtsinnig was er gemacht hat. Wenn was überkritisch wird denn ist halt arsch Karte wie man es so schön sagt  :))
Nicht unerfahren mit Radioaktivität, aber leider auch kein Experte.  😀

Nixerious

Zitat von: Nixerious am 22. März 2025, 03:56
Zitat von: NoLi am 21. März 2025, 21:53Zum Dosisleistungsunterschied Bild 2 und Bild 3:
Es könnte an drei Ursachen liegen.
a)  Statistische Schwankung der Zählrate mit daraus unterschiedlicher Dosisleistungsberechnung.
b)  Leicht unterschiedlicher Abstand zum Zählrohrmittelpunkt.
c)  a) + b) zusammen.
6 mm Glas reicht aus, Betastrahlung vollkommen zu absorbieren.

Norbert

Es ist ja auch so wie damals Tschernobyl... Die Leute wurden ja am Körper nicht überall gleichmäßig verstrahlt... Strahlen sind ja winzige Geschosse die mit der Entfernung ja überall in allen Richtungen schießen, zumindest bei gamma... Ich finde es schon krass das einer (Alexander Yuvcenko) oder wie der heißt ne dosis von fast 5Sv überlebt hat... Ist aber 2008 also 22 Jahre später an Leukämie gestorben... Aber auch der Chefingeneur Anatoly Diatlov mit 350-500 Rad Schätzung gut überlebt hat...

Es gab ein den Namen weiß ich nicht hatte auch in der Nacht Dienst, hat erst den Leuten geholfen etc. hatte zu dem Zeitpunkt schon ne tötliche dosis ist denn erstmal kurz nach Hause und ist wieder ins kraftwerk5um weiter zu helfen... Seine dosis wurde auf ungefähr 2500 Rad geschätzt...

Aber kennst du die Geschichte von Robert Pearbody? Der soll bei einem kritischen Punkt Unfall eine dosis von 88 SV 2 oder 3 Tage noch überlebt haben aber in deren Haut will ich nicht stecken... Ich sag immer 1 SV kann ein gesunder Mensch bei einer Not Situation schon wegstecken

Da hab ich den Stein nur mit der gamma blende nochmal gemessen wo ich in der Hand hielt... Eigentlich sollte man bei pechblende schon Handschuhe anziehen oder?
Nicht unerfahren mit Radioaktivität, aber leider auch kein Experte.  😀

NoLi

#8
Zitat von: Nixerious am 22. März 2025, 03:56...
Ich sag immer 1 SV kann ein gesunder Mensch bei einer Not Situation schon wegstecken
Eine Dosis von 1 Sv erhöht die Wahrscheinlichkeit, an tödlichem Krebs zu erkranken, um 5 %, also von 30 % (normale Statistik ohne erhöhte Dosis) auf 35 %.

Für Feuerwehrkräfte gilt (Fwhr-DV 500):
-  1 mSv pro Kalenderjahr ("Aus- und Fortbildung").
-  20 mSv je Einsatz und Kalenderjahr ("Einsatz zum Schutz der Umwelt oder von Sachgütern").
- 100 mSv je Einsatz und Kalenderjahr ("Einsatz zum Schutz von Menschenleben oder der Gesundheit").
- 250 mSv je Einsatz und Leben ("Einsatz zur Rettung von Menschenleben, zur Vermeidung schwerer strahlungsbedingter Gesundheitsschäden oder zur Vermeidung oder Bekämpfung einer Katastrophe").
- 500 mSv je Einsatz und Leben ("in Ausnahmefällen,...")
Ab 100 mSv: ("Sofern im Einsatz die effektive Dosis 100 mSv überschreiten kann, darf die Tätigkeit im A-Einsatz nur von Freiwilligen ausgeführt werden, die vor dem jeweiligen Einsatz über die Möglichkeit einer solchen Exposition informiert wurden und dem Einsatz zugestimmt haben").

Norbert

NoLi

Zitat von: Nixerious am 22. März 2025, 04:05...
Kennst du die Geschichte vom Experiment "ticking the dragons tail"?
...
Ja, ist mir bekannt. Es gibt sogar Sequenzen in einem älteren Film zur Entwicklung der Atombombe darüber.
Auch das Experiment ("Daimon Core") mit Slotin und dem Schraubendreher ist gut dokumentiert.

Norbert

NoLi

Zitat von: Nixerious am 22. März 2025, 04:15...
Da hab ich den Stein nur mit der gamma blende nochmal gemessen wo ich in der Hand hielt... Eigentlich sollte man bei pechblende schon Handschuhe anziehen oder?
Wenn der Stein in einem dichten Behälter aufbewahrt wird, hat man ablösbare Kontaminationen durch Radon-Folgeprodukte. Dann Handschuhe!
Wenn der Stein unverpackt aufbewahrt wird, so dass das Radon abgasen kann, dann braucht man keine Handschuhe, sofern der Stein vorher mit einem Klarlack (Sprühlack) eingesprüht wurde...da entsteht auch keine ablösbare Kontamination an dessen Oberfläche.

Norbert

Nixerious

Zitat von: NoLi am 22. März 2025, 10:19
Zitat von: Nixerious am 22. März 2025, 04:15...
Da hab ich den Stein nur mit der gamma blende nochmal gemessen wo ich in der Hand hielt... Eigentlich sollte man bei pechblende schon Handschuhe anziehen oder?
Wenn der Stein in einem dichten Behälter aufbewahrt wird, hat man ablösbare Kontaminationen durch Radon-Folgeprodukte. Dann Handschuhe!
Wenn der Stein unverpackt aufbewahrt wird, so dass das Radon abgasen kann, dann braucht man keine Handschuhe, sofern der Stein vorher mit einem Klarlack (Sprühlack) eingesprüht wurde...da entsteht auch keine ablösbare Kontamination an dessen Oberfläche.

Norbert

Hab die Sachen in einem andichtbaren Glas (6mm) mit Gummiring, luftdicht und alles... Ich denk auch wenn radon heimtückisch ist, trotzdem relativ sicher ist... Klarlack ist ne gute idee... Mal morgen gucken ob ich in der Werkstatt noch sowas hatte... Radon kann man zwar mit ner offenen Alpha blende messen aber leider nicht die Bq³...
Nicht unerfahren mit Radioaktivität, aber leider auch kein Experte.  😀

Nixerious

Zitat von: NoLi am 22. März 2025, 10:14
Zitat von: Nixerious am 22. März 2025, 04:05...
Kennst du die Geschichte vom Experiment "ticking the dragons tail"?
...
Ja, ist mir bekannt. Es gibt sogar Sequenzen in einem älteren Film zur Entwicklung der Atombombe darüber.
Auch das Experiment ("Daimon Core") mit Slotin und dem Schraubendreher ist gut dokumentiert.

Norbert

Ja im deutschen heißt der Film glaub ich die "Schattenmacher" von 1989...
Im englischen little Boy and fat man glsub ich... Kenn ich.. Hab ich auf english gesehen weil ich den in deutsch nicht gefunden haben... Aber Louis Slotin hat auch selbst schuld...

Will auch garnicht wissen was für Unfälle noch alles passiert sind... Vor allem in der damaligen Sowietunioun... Aber die die Geschichte von Robert Pearbody hat mich auch gefesselt... Die Dosis muss mindestens auf 88 SV oder mehr geschätzt worden sein... Der Krankenwagen der ihn ins Krankenhaus gebracht hat war so Kontaminiert das der in der Erde mit Beton begraben wurde... Oder die Geschichte wo welche ein strahlengerät auseinander genommen haben? Glaub 1984 in Mexiko nähe USA Grenze wo 3000 Cobald60 Kugeln mal eben ausgelaufen sind... Die sich denn überall verteilt und sogar eingeschmolzen wurden... Deshalb ist es auch sinnvoll wenn man "Schrott" abgibt auf Kontamination getestet wird....
Nicht unerfahren mit Radioaktivität, aber leider auch kein Experte.  😀

NoLi

Zitat von: Nixerious am 25. März 2025, 00:02...
Oder die Geschichte wo welche ein strahlengerät auseinander genommen haben? Glaub 1984 in Mexiko nähe USA Grenze wo 3000 Cobald60 Kugeln mal eben ausgelaufen sind... Die sich denn überall verteilt und sogar eingeschmolzen wurden... Deshalb ist es auch sinnvoll wenn man "Schrott" abgibt auf Kontamination getestet wird....
Co-60 haltige Teile und (Edel-)Stahlprodukte, hauptsächlich aus Indien und China, kommen bis heute immer wieder auf den Markt. Beispiele sind Uhrenarmbänder(-bestandteile), Handtaschenbügel, Baustahl, Fahrradkörbe, Gartenfackeln, Teedosen, Obstschalen, Tischgestelle, Segelzubehör, Rohstahlmaterialien, ... Die diesbezüglichen Sicherheitsphilosophien in den hauptsächlich asiatischen Ländern sind eben nicht so ausgeprägt.

Norbert